4-1994: Eine Studentin
Eine Studentin, geb. 1975, litt ab dem ersten Tag ihres Studiums unter folgenden Symptomen im Hörsaal: Beklemmungsgefühlen, Herzklopfen, Nervosität, Zittern, Übelkeit und Brechreiz. Im nahegelegenen Wohnheim hatte sie unerträgliche Kopfschmerzen und konnte überhaupt nicht schlafen. Hinzu kamen Panikattacken, Herzjagen, Herzrhythmusstörungen, Taubheitsgefühle in den Händen, Sehstörungen, Höhenangst. Weil keine organische Ursache gefunden werden konnte, lautete die Diagnose: „Angststörung, psychosomatische Erkrankung“. In den Semesterferien und während der Praxissemester in einer Firma in ihrem Heimatort verschwanden die Symptome. Erst im Jahr 2006 hörte sie von Symptomen im Zusammenhang mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern. Sie sah in der ehemaligen Uni nach: der Abstand zwischen Hörsaal und Mobilfunksendeanlagen auf dem Dach der Universität betrug nur wenige Meter! (Anlage Bericht Hochschule)