38-29.05.2006: Tann/Rhön

Inbetriebnahme digitaler Fernsehsender (DVB-T) auf dem Heidelstein und auf dem Kreuzberg; sofort auftretende extreme Gesundheitsprobleme z.B. in Tann/Rhön Familie J. hatte bis Mai 2006 keine schwerwiegenden Gesundheitsprobleme. Seit dem 29.05.06 hat sich dies drastisch geändert.

Der Junge M.J., geb. 1999, war ein fröhliches und unternehmungslustiges Kind. Seit Ende Mai 2006 leidet er mit zunehmender Intensität unter folgenden Symptomen: häufige Kopfschmerzen, Ohren-druck und Ohrenschmerzen, depressive Phasen abwechselnd mit Hyperaktivität und Aggressivität, Steigerung des Hungergefühls mit erheblicher Gewichtszunahme, vermehrtes Durstgefühl, Kon-zentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Lernstörungen, Bauchschmerzen und Übelkeit. Wangen und Ohren sind oft auffällig gerötet, die Augen glasig. Verschlechterung der Neurodermitis. Wenn er aus der Schule heimkommt, hat er häufig Kopfweh und ist völlig erschöpft. Seit Sommer 2008 besteht Verdacht auf vorzeitige Pubertätsentwicklung.
Das Mädchen E.J., geb. 2006, leidet unter folgenden Symptomen: Ein- und Durchschlafstörungen, chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit, schmerzhafte Füße,. Infektan-fälligkeit, unkoordinierte Bewegungen, häufiges Hinfallen. Sie weint und schreit oft lange und kann nicht beruhigt werden und hat häufig dunkle Ringe unter den Augen.
Die Mutter K.J., geb. 1977, ist am Ende ihrer Kraft. Sie leidet unter: chronischer Erschöpfung, An-triebsarmut, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Nervosität, Gereiztheit, Aggressivität, Konzentrations-störungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Gelenkschmerzen (Arme, Füße), Muskel-schmerzen (Arme, Beine), Schmerzen im Bereich der Nieren und des Darmes, Kieferschmerzen, Veränderung der Stimme, vermehrte Akne, Kribbeln der Haut, Taubheitsgefühl, Herzrasen und Herz-schmerzen, Atemnot, Schwindel, Gleichgewichtstörungen, Lärmempfindlichkeit, Augenschmerzen, Geruchsempfindlichkeit.
Der Vater M. J., geb. 1969, leidet unter folgenden Symptomen: chronische Müdigkeit, Kopf-schmerzen, Gereiztheit, Vergesslichkeit, starke Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme.
Während eines 14-tägigen Urlaubs auf Mallorca im Sommer 2007 fühlte sich die Familie gesund und war gut gelaunt, so wie früher. Nach der Heimkehr waren nach 24 Stunden alle Beschwerden wieder da. Die Familie wandte sich an die Ärzteinitiative: „Dieser Zustand kann nicht so bleiben und diese schädlliche Technik muss umgehend gestoppt werden! Unsere Kinder und wir werden immer kränker und haben keine Zukunft!!!“

Herr A.H., geb. 1980, Erzieher in einem Behindertenheim, sportlich, vielseitig und voller Energie und Tatendrang litt ab dem 29.05.06 täglich unter folgenden Symptomen: Schlechter Schlaf, gerädertes Aufstehen (wie nach einem Alkoholexzess), Gliederschmerzen, Stechen in den Augen (Augapfel), Kopfdruck, Benommenheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Tagesmüdig-keit, Energielosigkeit, Unlust, chronische Erschöpfung.

Herr J.F., geb. 1957, leidet unter folgenden Symptomen: chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, depressive Stimmung, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Gelenkschmerzen (Schulter, Handgelenke, Knie), Schmerzen Unterbauch, Blase und Darm, Kieferschmerzen, Rote Flecken und Juckreiz an Hals und Nacken, Kribbeln der Haut, Schwindel, wechselndes Sehvermögen.

Frau B.F., geb.1961, fasste ihre Symptome in einem Hilfegesuch an die Bundeskanzlerin vom 14.04.2008 zusammen: „Der daraufhin eintretende Zustand ist kaum zu beschreiben, es war als ob der Körper mit seinen Funktionen völlig kollabierte:
STÄNDIGE KOPFSCHMERZEN; KOPFDRUCK; BRENNEN DER HAUT; HERZRASEN; SCHLAFSTÖRUNGEN; KONZENTRATIONSSTÖRUNGEN; SEHSTÖRUNGEN; BRENNEN AM GANZEN KÖRPER ALS WÜRDE MAN GEGRILLT; VERDAUUNGS-STÖRUNGEN; DICKE LYMPHKNOTEN; WASSER IN DEN BEINEN; GLIEDER-SCHMERZEN; MUSKELSCHMERZEN; BENOMMENHEIT; STECHENDE SCHMERZEN IN DEN ORGANEN; und und und...Bis zum heutigen Tag hat sich dies bis zum völligen Burn-Out-Syndrom und einer EXTREMEN ELEKTRO-SENSIBILITÄT gesteigert. Heute reagiere ich auf jede Strom- und Strahlungsquelle: Handysender, WLAN, DECT, Handy, Starkstromleitungen, Haushaltsgeräte und natürlich DVB-T-Sender.“

Sie bat um ein menschenwürdiges Leben an einem elektrosmogfreien Wohnort.
Frau F. hatte ebenso wie die oben aufgeführten Menschen ab dem 29.05.06 massiv reagiert.
Daher wandte sie sich in den folgenden Tagen an Techniker, Bundesnetzagentur, Bürgermeister, Bau-biologen und Ärzte. Mit Unterstützung der Bundesnetzagentur Fulda konnte sie anlässlich einer Rundfahrt feststellen, dass an Orten, an welchen ihre Symptome nachließen, die Sendeleistung des Fernsehens niedriger war als zu Hause.

Obwohl diese schwerwiegende Symptomatik eindeutig in zeitlichem Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des digitalen Fernsehens aufgetreten war, wurde bis heute (April 2009) von behördlicher Seite keine Untersuchung der betroffenen Menschen zur Klärung dieser unerträglichen Situation veranlasst.

37-2005: Herr H. B.
39-2006: Dipl.-Ing. R. M.