3-1992: In Wallerhausen
In Wallerhausen (280 EW), Bergisches Land, traten nach Inbetriebnahme eines Eurosignalsenders neben technischen Störungen sechs Hörstürze, Nervenprobleme, Schlafstörungen und Fehlbildungen bei Neugeborenen (doppelter Daumen, zweimal Nierenzyste) auf. In dem landwirtschaftlichen Betrieb am Sender war es zu einer Häufung von Fehl- und Frühgeburten und zur Geburt eines Kalbes mit zwei Köpfen und einem fünften Bein gekommen. Der Sender wurde vorzeitig im Sept. 1995 abgeschaltet. Die vom Gesundheitsamt vorgeschlagene und mit dem Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universität Giessen besprochene umweltmedizinische Studie wurde nicht durchgeführt. Es wurde unterlassen, den Gesundheitszustand der Anwohner und der Kälber vor und nach Abschaltung wissenschaftlich zu untersuchen. Die Bürgerinitiative informierte den Petitionsauschuss des Deutschen Bundestages im Januar 1996 über den Therapieerfolg durch Abschaltung.