29-2003: Herr T. K.
Herr T.K., geb. 1966, litt ab 2003 zu Hause unter folgenden Symptomen: Schlafstörungen, Hochschrecken mit Alpträumen, Schwitzen in der Nacht, Atemaussetzer, gehäufter nächtlicher Harndrang, Haarausfall, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Vergess-lichkeit, Unlust, depressive Verstimmung, plötzliches Nasenbluten, starkes lautes Kluckern im Bauch und in der Nähe von Masten Aufstoßen mit Erbrechen.
Mutter B.K., geb. 1936, litt ab demselben Zeitpunkt ebenfalls unter vielen verschiedenen Symptomen: Schlaflosigkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen, Rückenschmerzen, Wadenkrämpfe, Kopfschmerzen, Weichteilschmerzen, Nasenbluten, Ohrklingeln, Herzklopfen, Frieren (auch im Bett), obwohl es warm ist, Sehstörungen, Übelkeit, Aufstoßen mit Erbrechen, kolikähnliche Bauchkrämpfe mit lautem Kluckern, anschließend Harndrang. Auf dem Rücken entstanden rauhe Flecken; eine seit der Kindheit vorhandene kleine Nierenzyste vergrößerte sich innerhalb kurzer Zeit auf Nierengröße.
Der Familie fiel auf, dass Brot und Käse ungewöhnlich schnell schimmelte und Obst schwarz wurde. An Fernseh- und Faxgerät traten technische Störungen auf.
In strahlungsarmen Gegenden verschwanden sämtliche Symptome bei beiden innerhalb kurzer Zeit.
Nach der Durchführung von Messungen (Bett 1000 µW/m²) im Jahr 2005 und aufwändigen Abschirmmaßnahmen (Tapeten, Gardinen, Baldachin) fühlten sie sich wieder wohl. Ab 2006 zog eine neue Bewohnerin, welche WLAN nutzte, unter ihnen ein und das Leben wurde wieder zur Qual: kolikartige Bauchschmerzen, unbeschreibliche Weichteilschmerzen, Gefühl unter Strom zu stehen, Übelkeit, plötzliches Nasenbluten machten Einschlafen unmöglich.