26-2002: Frau M. B.
Frau M.B., geb. 1942, insgesamt gesund und robust, litt seit etwa 2002 anfallweise unter Kopfschmerzen und hohem Blutdruck. Durch Führen eines Blutdruck-Tagebuchs über zwei Jahre ergab sich er dringende Verdacht, dass die Blutdruckentgleisungen, verbunden mit Kopfschmerzen, in Zusammenhang mit eingeschalteten Handys oder DECT-Telefonen stehen.. Im Frühjahr 2006 nahm sie daher an der Studie über Elektrosensibilität der Universität Mainz teil. Ihr Problem, der Blutdruckanstieg, wurde nicht untersucht. Die Untersuchung der Herzratenvariabilität konnte trotz zweimaliger Versuche, jeweils 7 min, nicht ausgewertet werden. Sie teilte dies Prof. Dr. L.G. Schmidt, dem Kommissarischer Direktor der Psychiatrischen Klinik Mainz mit und bat um Hilfe. Bei unbeabsichtigtem Kontakt mit WLAN (Laptop eines Vertreters) im Jahr 2007 trat plötzlich schwerste Atemnot auf.
Im Oktober 2007 wandte sich Frau B., wie vom Bayerischen Landesamt für Umwelt empfohlen, an Prof. D. Nowak, Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, mit der Bitte um einen Termin. Die Antwort vom 08.11.07 lautete: „Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass es diesbezüglich auf individualmedizinischer Ebene keine diagnostischen Möglichkeiten gibt, so dass eine persönliche Vorstellung in unserer Ambulanz nicht zielführend erscheint.“
Am 07.01.08 begleitete Frau B. ihren Mann zu einer Augenuntersuchung ins Kopfklinikum Erlangen. Im Warteraum, unter handytelefonierenden Menschen und DECT- Repeatern, wurde ihre rechte Gesichtshälfte pelzig und der Kopf schmerzte und kribbelte. In der neurologischen Ambulanz wurde der Blutdruck gemessen: 220/110 mmHg.