18-2000: Mädchen C. O.

Das Mädchen C.O., geb. 1987, litt seit 2000 unter Kopfschmerzen, Unruhe und Schlaf-störungen. Nach einem „ahnungslosen“ Umzug innerhalb des Hauses (auf die Senderseite, 1. Stock) verschlimmerten sich die Einschlafprobleme (bis zu vier Stunden Wachliegen) und weitere Symptome kamen hinzu: chronische Erschöpfung, depressive Stimmung, Schwindel, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen, Wortfindungsstörungen, Infekte, Gleichgewichtsstörungen, Haarausfall, Schilddrüsenprobleme, nächt-liches Schwitzen. Manchmal litt sie unter Aggressivität, Nasenbluten, Gelenk- und Gliederschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Kollapszuständen. Von Juli 2005 bis Juli 2007 nahm sie Antidepressiva ein. Auch Geschwister und Eltern leiden zu Hause unter verschiedenen Symptomen. Das Zusammenleben veränderte sich sehr. Man redete nicht mehr normal miteinander. Die ganze Familie war ständig gereizt. Jedoch kam es, vielfach reproduziert, durch Ortswechsel (Ferien in Frankreich, Österreich und Italien) zum Verschwinden der Symptome. Und die Stimmung in gemeinsamen Urlauben war gut und fröhlich wie früher, selbst im beengten Wohnmobil.
In einer Entfernung von 110 m waren ab 2000 Mobilfunksender in Betrieb gegangen. Der Hausarzt sah einen gesicherten Zusammenhang zwischen Krankheitsbild und Hochfrequenzexposition und hatte die Jugendliche im Rahmen einer Patientenvorstellung am 18.01.05 in Bamberg in Anwesenheit von Dr. med. A. Böttger, Bundesumweltministerium und Dr. E. Vogel, Staatministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, vorgestellt.

17-2000: Herr B. H.
19-2000: Funktechniker U. W.