17-2000: Herr B. H.

Bei Herrn B.H., geb. 1958, Redakteur und Buchautor, waren mit dem Umzug in das 3.OG eines Wohnblocks von einem Tag auf den anderen massive Schlafstörungen und ständige Kopfschmerzen aufgetreten. Bald darauf litt er oft zusätzlich unter folgenden Symptomen: chronische Erschöpfung, Antriebsarmut, Unlust, Kopfdruck, Benommenheit, Nervosität, Unruhe, Unwohlsein, depressive Stimmung, Gefühl der Hilflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen, Appetit-losigkeit.

Die aufgesuchten Ärzte konnten keine pathologischen Organbefunde erheben. Daraufhin lautete die Diagnose: psychosomatische Erkrankung im Rahmen einer depressiven Entwicklung. Eine intensive medikamentöse (2 Jahre) und psychotherapeutische (3 J.) Behandlung brachte jedoch keine Besserung der Symptomatik. Indessen kam es, vielfach reproduziert, durch Ortswechsel (Gästezimmer, Altmühltal, Elternhaus) zum völligen Verschwinden der Symptomatik. Herr H. begann nach weiteren möglichen Ursachen zu suchen und erfuhr erst in den Jahren 2004/05 Genaueres über mögliche gesundheitliche Auswirkungen des Mobilfunks. Erst im November 2007 wurde durch Messung bestätigt, dass in der ehemaligen Wohnung im 3.OG sehr hohe Werte (Treppenhaus 8000 µW/m²), ausgehend von Mobilfunksendeanlagen auf dem Nachbarhaus, und im rettenden Gästezimmer sehr niedrige Werte (Umfeld 5 µW/m²) vorlagen.

16-1999: Junge T. B.
18-2000: Mädchen C. O.