15-1999: Herr J. S.
Bei Herrn J.S., geb. 1955, energiegeladener Handwerker und Hobbymusiker, begann es mit starkem Juckreiz und Entzündungen, unregelmäßigen Schwindelanfällen, trockenen Augen, völliger Erschöpfung und Niedergeschlagenheit. Es wurde täglich schlimmer. Hinzu kamen Gelenkschmerzen an beiden Schultern, Ellenbogen, Hüften, Knien und Fußgelenken. Die beidseitige Schulter-gelenkstarre besserte sich deutlich während eines Kuraufenthaltes. Zurück zu Hause war jedoch nach einer Woche der Zustand so schlecht wie vor der Kur. Dreimal benötigte er den Notarzt wegen Herzrasen, Atemnot, großen roten Flecken und schwerem Juckreiz. Beim dritten Mal wurde er in der Uniklinik Erlangen untersucht. Es konnten keinen pathologischen Befunde erhoben werden. Nachdem ein Dorfbewohner Herrn S. im Herbst auf den Mobilfunksender in 110 m Entfernung hingewiesen hatte, begann dieser sich kundig zu machen. Es dauerte lange bis sein Strahlenschutzgitter genehmigt und im Jahr 2003 aufgebaut war. Einige Wochen später war er wieder gesund und fröhlich. Die Erhöhung der Sendeleistung und die Installation eines weiteren Senders machten in der Folgezeit eine Verdoppelung des Maschendrahtes und eine Erweiterung des Gitters auf 13 mal 30 m erforderlich.