13-1998: Frau H. H.

Frau H.H., geb. 1933, litt seit 1998 häufig unter Schwindel, Herzklopfen, Atemnot und Übelkeit. Nach Umzug vom 1.OG in das 2.OG veränderte sich ihr ganzer Körper. Sie litt extrem unter folgenden Symptomen: stundenlanges Wachliegen, furchtbare Nervosität (als würde ein Orkan durch den Körper gehen, wie Strom durch den Körper), Herzrasen, Nadelstiche in Armen und Beinen, wandernde Weichteilschmerzen am Rücken und Nacken, Taubheitsgefühl an Fingerkuppen und großem Zeh, Kältegefühl am Kopf mit Ausstrahlung in den Nacken, Sehstörungen. Eine Herz-erkrankung wurde während eines stationären Aufenthaltes ausgeschlossen. Ab Januar 2004 begannen Schwellungen und Schmerzen in den Handgelenken, Fingern, Knien und Fußgelenken. Ab August 2004 schmerzten auch Hüfte, Rücken und Bauch unerträglich. Einleitung einer Methotrexatherapie mit der Diagnose Rheumatoide Arthritis. Zwei weitere schwere Fälle von Rheumatoider Arthritis waren in der Nachbarschaft aufgetreten. Ab 1992 waren auf dem Nachbarhaus Mobilfunksender installiert worden; mittlerweile vier Sendeanlagen. Mehrmalige orientierende Hochfrequenzmessungen im Herbst 2004 ergaben im Bett 7000 µW/m². Der Hausarzt ist sehr beunruhigt, da sich im Umkreis dieser Mobilfunksender Erkrankungen häuften.
Im Rahmen einer Vorstellung von Patienten mit Verdacht auf Mobilfunkschädigung hatten Dr. Eger, Dr. Ullmann, Dr. Waldmann-Selsam, Dr. med. A. Böttger, BMU, und Dr. Vogel, StMUGV, diese Patientin am 18.01.05 in ihrer Wohnung besucht.

12-1997: Frau S. S.
14-1998: Landwirt